Der Blog auf dem Block

Meine lieben Leser!

Endlich ist es soweit: ich versuche aus meinem Loch hervorzukriechen. Vieles hat sich seit meinem Letzten Eintrag verändert, eigentlich schon davor. Ihr wisst doch: alles passiert aus einem guten Grund. Denkt immer daran, auch wenn es schwer fällt.

Alles begann kurz vor Weihnachten 2015 mit einem kleinen, schlagenden Herzchen. Doch zwischen Weihnachten und Silvester wurde dann alles anders. Am 04.01.2016 hatte ich dann Gewissheit, dass es kein Happy End geben wird. Es war einfach so tatsächlich vorbei. Am 13.01.2016 ging ich dann ins Krankenhaus, wo ich erfuhr, dass ich nicht am selben Tag wieder nach Hause könne. Also musste ich doch noch jemanden aus meiner Familie einweihen, denn bis dato wussten nur mein Mann und ich von diesem kleinen Wesen. Es war die Hölle: auf der Gyn zu sitzen und zu warten, dass man endlich zum Aufnahmegespräch ins Sprechzimmer kann und nicht mehr all die glücklichen Schwangeren sehen muss. Mein KleinKind war am Nachmittag zu Besuch und verstand die Welt nicht mehr, mein GroßKind hatte eine Vermutung, sprach sie aber nicht vor KleinKind aus (was war ich froh). DAS war der schlimmste Tag in meinem Leben! (Und während ich das hier schreibe, geht es mir wieder katastrophal schlecht und die Tränen laufen nur so runter.) Zu Hause hatte ich einige Tage Schonfrist, bevor ich funktionieren musste.

Kurz nach meinem Geburtstag im Februar schrieb ich eine Bewerbung auf Anraten einer sehr guten Bekannten. Zwei Tage nach Abgabe wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Aber ich machte mir unnötig Sorgen, denn sobald ich den Raum betrat, hatte ich eigentlich schon den Job. Ich musste nur noch zusagen. Seit März arbeite ich nun in diesem Job und es ist seitdem eine sehr spannende Zeit, in der ich vieles lernte, auch über mich.

Und dann kam Tag X, der Grund, warum wohl alles so kam wie es kommen sollte: ein Mensch wollte aus dem Fenster springen. Ich stand mit einem Kollegen vorm Haus (was ich sonst nicht tat, denn es wartete viel Arbeit drinnen auf mich, aber das Wetter war einfach so zauberhaft) und plötzlich sah ich diesen Menschen aus dem Fenster klettern. Ich rannte ins Büro, wählte den Notruf und stürzte wieder hinaus. Mein Kollege war kreideweiß, der Mensch noch oben. Ich versuchte, diesen Menschen in ein Gespräch zu verwickeln, herauszufinden, was in seinem Leben schrecklich schief gelaufen war. Die Geschichte klang so banal … aber manchmal sind es eben genau diese Kleinigkeiten, die einen Menschen verzweifeln lassen. Dann fiel die Brille runter, ich dachte, dieser Mensch will hinterher … aber er hielt sich fest. Die Rettungskräfte kamen irgendwann (ich habe keine Ahnung, wie lange es dauerte … es kam mir vor wie 3 Stunden) und schafften es, diesen Menschen hineinzuziehen. Danach kam der Schock bei mir an: ich zitterte, brach drinnen in Tränen aus.

Danach gab es noch andere Situationen, in denen ich Menschen helfen konnte. Ich gehe sehr gern zur Arbeit, auch wenn es teilweise wirklich stressig ist … schließlich habe ich mit Menschen zu tun, vielen Menschen, vielen unterschiedlichen Menschen.

Aber mein Arbeitsleben ging nicht spurlos an den Kindern vorbei. Mein GroßKind hat seit drei Jahren Alopecia areata … das ist kreisrunder Haarausfall. Und niemand weiß bis jetzt so wirklich, warum das passiert. Die Forschungen laufen auf Hochtouren, es ist wohl etwas Genetisches. Bei meinem GroßKind ist Stress ein Trigger. Das sagte uns auch damals schon die Hautärztin. Nur sah ich den Stress meines GroßKinds nicht. Stress war für sie die jeweils neue Situation meiner Berufstätigkeit. Sie war plötzlich 2 mal in der Woche morgens auf sich allein gestellt, wenn auch nur für eine halbe Stunde. Es waren plötzlich zwei runde, kahle Stellen am Hinterkopf, die sich aber gut verstecken ließen. Sie wuchsen wieder zu … wahrscheinlich hatte sie sich an die Situation gewöhnt. Zwischendurch waren es dann mal wieder zwei Stellen. Die wurden dann größer, als ich letztes Jahr meine neue Stelle antrat. Ich war nämlich auch nicht zu Hause, als sie von der Schule nach Hause kam. Sie rief mich fast jeden Tag auf Arbeit an, ob die zu einer Freundin gehen könne oder eine Freundin zu uns kommen kann. Zu Weihnachten letzten Jahres erfuhren wir dann den Grund: sie hatte Angst alleine zu Hause. Mein toughes GroßKind hatte Angst. Leider wurden die Stellen immer größer. Nach langem Hin und Her, wie wir dieser Angst am besten begegnen könnten, kauften wir uns einen Hund. Chilli ist ein Labrador-Mädchen, das seit Mitte Februar ein Auge auf mein GroßKind hat, wenn ich nicht da bin. Meine Kollegen sind auch so toll, dass ich gerade in den ersten Wochen zwischendurch mal nach Hause huschen konnte, um das Chaos zu Hause zu beseitigen und mit Chilli rauszugehen. Mittlerweile fahre ich nur noch einmal während der Arbeit nach Hause und finde kein Chaos oder Pfützen vor 😉 Und es geschah: die  Haare wuchsen wieder an drei Stellen. Wir waren so froh!

Doch dann musste das KleinKind ins Krankenhaus: die Teilmilzentfernung stand an. Meine Arbeit ließ es leider nicht zu, dass ich mit ihr für die geplanten 10 Tage ins Krankenhaus fuhr, also musste mein Mann mit. Ich blieb mit meinem GroßKind zu Hause, fuhr aber jeden zweiten Tag nach Berlin. Diese am Ende 11 Tage waren aber wieder Stress pur für mein GroßKind, weil sie Angst um ihre kleine Schwester hatte. Die OP verlief gut, KleinKind wurde sogar einen Tag nach der OP schon von der Intensiv auf die normale Chirurgie verlegt, weil sie so stabil und mein Mann an ihrer Seite war. Leider wurde die Restmilz dann nicht durchblutet und KleinKind muss nun voraussichtlich für zwei bis drei Jahre jeden Tag Penicillin nehmen. Aber das macht sie ganz fantastisch. Die Milz hatte übrigens eine Länge von 20 cm! Es wurde also tatsächlich Zeit, dass etwas gemacht wird.

Und meinem GroßKind fielen die Haare wieder aus (die neuen wachsen aber fleißig weiter). Dieses Mal aber so sehr, dass wir es einfach nicht mehr verstecken konnten. Das äußerte sich auch in Kopf- und Bauchschmerzen bei ihr und ich nahm sie für einige Tage aus der Schule. Wir durchforsteten das Internet nach Informationen und suchten Kontakt zu anderen Betroffenen im Internet. Wir fanden einen tollen Online-Shop für Kopfbedeckungen und bestellen zwei handgefertigte Teile für sie. Sogar einen Roman gibt es zu dem Thema für Teenager. Um ihr das Leben in der Schule zu erleichtern, entschied sie, es ihren Klassenkameraden zu erzählen bzw. sollte ich das übernehmen. Also ging ich an einem Freitag mit in ihre Klasse und erzählte es den Kindern im Klassenrat. Einige hatten es schon bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ihre beste Freundin in der Klasse wusste bereits davon. Nun eben auch der Rest. Viele waren erleichtert, als sie hörten, dass es weder Krebs noch ansteckend ist. Seitdem geht sie wieder lieber zur Schule. An manchen Tagen setzt sie noch nicht einmal etwas auf den Kopf. Die nächste stressige Phase werden wir wahrscheinlich im September haben, da sie dann auf eine neue Schule gehen wird. Mittlerweile hat sie auch eine Perücke, die wirklich ganz fantastisch an ihr aussieht. Leider mussten wir sie zurückschicken, weil sie einen Riss bekommen hat. Wahrscheinlich wird sie die Perücke auch erst so wirklich ab dem neuen Schuljahr tragen. Das entscheidet sie aber ganz allein. Und was auch wirklich toll ist: sie kann jedes Jahr eine neue Perücke auf Rezept bekommen und die Krankenkasse übernimmt einen Teil der Kosten. Außerdem ist die Auswahl an Mützen, Tüchern und Turbanen so riesengroß … mein KleinKind ist schon etwas neidisch auf die neue Mode, die bei uns Einzug hält.

Und dann gibt es noch so tolle Menschen, die gespendetes Echthaar zu Perücken für Kinder verarbeiten und diese an die Kinder dann verschenken. Ist das nicht toll? Ich werde auch meinen Beitrag dazu leisten und lasse mir die Haare wieder wachsen. Wenn sie lang genug sind, werde ich sie spenden, damit wieder ein Kind glücklich gemacht werden kann.

Ansonsten bin ich in den letzten Monaten kaum zum Lesen oder Nähen, Häkeln gekommen. Es gab einfach zu viele Baustellen, die wir in den Griff bekommen mussten. Nun denke ich, dass wir die Meisten gut in Angriff genommen haben. Ich habe bereits zwei Bücher durchgelesen, eine Strickjacke für mein KleinKind endlich fertig genäht und dank Chilli habe ich auch endlich mehr Bewegung. Da man mir die letzten Monate aber auch ansieht (ich wurde schon des öfteren von Bekannten gefragt, ob ich schwanger sei), mache ich seit Samstag auch wieder Sport 😉 Auf ein Neues also!

Ach ja, warum „Blog auf dem Block“? Seht selbst:

Ich hoffe, dass ich es jetzt wieder öfter hierher schaffe und euch die tollen Seiten des Lebens wieder zeigen kann, auch wenn es nicht immer danach aussieht.

Bis bald,

Eure Stephie

Sport ist nicht immer Mord

Ihr Lieben,

Heute war mein erster sportlicher Tag in diesem Jahr. Ich habe 3 Sport-Apps auf dem Handy und einen Trainingsplan ausgedruckt, mit denen ich den Überblick behalten möchte. Ich habe meine Problemzone, um die ich mich etwas intensiver kümmern möchte 😉

Morgen werde ich den ausgedruckten Trainingsplan in meinen Tischkalender übertragen, damit ich das auch immer im Blick behalte und abhaken kann.
Die Apps sind für Ausdauer, Sit-Ups und ein Ganzkörpertraining, die mich teilweise sogar ans Training erinnern werden.

Ansonsten war der Januar kein schöner Monat, für mich persönlich und auch nicht für die Familie meines Mannes. Aber so ist das manchmal im Leben. Ich blicke jetzt wieder nach vorn, obwohl ich immer noch kämpfen muss, um mit dem Schicksal klarzukommen. Deshalb hab ich mir mehrere Ziele gesteckt: Sport für meinen Körper (mit einem hoffentlich schönen Ergebnis bis zum Sommer), Nähen/Lesen/Garten für meine Seele (denn die muss gerade wahnsinnig gestreichelt werden) und das Fernstudium schaffen. Außerdem freue ich mich auf unseren Sommerurlaub mit wundervollen Menschen 😀

In dem Sinne: seid/bleibt stark und haltet eure Köpfe oben, auch wenn man manchmal nach unten blicken muss um nicht zu stolpern 💪

Bis bald,
Eure Stephanie

Long time no see

So sagt man in manchen Ländern.

Und ja, so war es auch bei mir in den letzten Wochen. Es waren sehr schwere Wochen für mich persönlich. Deshalb gab es auch nicht ein Wort von mir.

Nun ist aber ein gewisser Abschluss vorhanden und ich versuche, mit neuem Schwung in mein Leben zu finden. Ich habe mir so Einiges vorgenommen. Zum einen wäre es das Thema Sport. Ja, das kennen bestimmt einige von euch auch *g* Letztes Jahr zu dieser Zeit war ich schon ganz gut dabei, krankheitsbedingt musste ich es dann aber wieder lassen bzw. war ich danach überhaupt nicht mehr motiviert.

Viel gelesen habe ich auch nicht, zumindest nicht das und in dem Umfang wie ich es gern getan hätte. Dementsprechend konntet ihr auch keine Rezension lesen. In diesem Jahr habe ich bereits ein Buch komplett gelesen, Nr. 2 habe ich auch fast geschafft.

Meine handwerklichen Ambitionen lebe ich etwas besser aus. Handwerklich ist zu dieser Jahreszeit eher mit Handarbeiten in der Wohnung gleichzusetzen. Es ist bereits eine Mütze für meinen Lieblingsmenschen (welch schönes Wort) entstanden. Meine beiden Mädels haben ebenfalls neue Kleidungsstücke bekommen. Nun bin ich mal dran. Ausgesucht habe ich mir Kapuziert.4us von Leni P. Der Stoff ist gekauft, fast alle Teile sind bereits zugeschnitten.

Da dieses Jahr nähtechnisch sehr voll sein sollte, durfte ich mir ein Geburtstagsgeschenk aussuchen, welches schon seit längerem auf meiner Wunschliste steht. Ja, ein neues Maschinchen sollte es sein, nicht neu in dem Sinne. Es ist eine gebrauchte Singer Professional 5 geworden. Dabei handelt es sich um eine Ergänzung zu meiner lieben Nähmaschine. Nun kann ich endlich (wenn ich mich richtig mit ihr angefreundet habe) noch schneller und sauberer nähen. Allerdings fehlt mir noch die gedruckte Bedienungsanleitung dazu … ich hoffe, dass die Vorbesitzerin sie noch findet und mir zuschickt (sie hatte sie wohl nur 2 oder 3 Mal in Betrieb). Ich weiß, dass es Bedienungsanleitungen auch im Netz gibt und ich habe sie auch gefunden. Aber ich habe solche Dinge doch lieber in gedruckter Form vor mir. Ihr wisst ja, ich liebe Bücher! Und ich hab schon die Nähanleitungen auf dem Handy. Wenn ich dann noch zwischen der Nähanleitung und der Bedienungsanleitung hin- und herdrücken soll … och nö!

Da sich meine Pläne bekanntlich gerne mal einfach so ändern (nicht freiwillig von meiner Seite aus), schmiede ich halt neue Pläne. Bei den Nähplänen sieht es so aus, dass ich so wenig Kleidung wie möglich kaufen möchte, vor allem für mich selbst. Der Schrank der Kinder ist sehr gut gefüllt, was auch an den Paketen einer wirklich wundervollen Freundin liegt. Da ihre Jüngste aber fast genauso alt ist wie mein KleinKind, muss ab der nächsten Größe etwas Nachschub vom Nähschreibtisch hüpfen *lach* Und da sich in unserem Bekanntenkreis auch Nachwuchs ankündigt, muss ich mir bald Pläne schreiben, für wen ich was nähe oder häkele. Darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Dann beginnt auch bald das Gartenjahr wieder. Es wird bestimmt besser als das letzte *kicher* Es war ja ein fantasatischer Sommer, wie ich ihn liebe! Die Ernte war auch recht gut. Mangold hab ich z.B. immer noch eingefroren und liebe ihn in einer herrlichen Sahnesoße zu Spaghetti 😉 Ich habe mir sogar einen Gartenkalender gekauft, dank dem man nach dem Mond gärtnern kann. Ich habe schon viel darüber gehört und wollte es schon länger mal probieren. Nun, dieses Jahr wird es zeigen.

Und dann wäre da noch unser Sommerurlaub! Wir fahren wieder an denselben Ort wie im letzten Jahr auch. Es werden auch wieder die selben Leute dort sein. Das freut mich auch sehr (von meinen Kindern ganz zu schweigen). Einen Ausflug nach HH in der Woche mit meinem Mann ist auch schon fest eingeplant, denn wir nehmen unseren Babysitter einfach mit in den Urlaub *g* So eine Oma ist schon toll, oder? Sie hatte noch nie einen richtigen Urlaub, allerdings hat sie sich den mehr als verdient. Sie war mir eine große Stütze in der letzten Woche. Aber was red ich da! Sie ist immer da, wenn ich/wir sie brauche/n! Wirklich immer! Und das wird unser Dankeschön sein 🙂

Ein Bild habe ich heute nicht, es wären einfach nicht dir richtigen, keine schönen Bilder. Geduldet euch noch ein bisschen. Es wird sie bald wieder geben.

Bis bald,

Eure Stephanie

2016

Ich wünsche Euch ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2016!

Meines ist wirklich bunt gestartet: fast überall in der Wohnung lag Konfetti verstreut 😂

Nachdem das größtenteil beseitigt war, ging es bunt weiter. Denn Nina, eine Puppe bei uns, braucht dringend neue Kleider. Den Anfang habe ich heute mit einer Mütze und einer Leggings nach dem Freebook von Zwergenchaos gemacht. Mein KleinKind ist zumindest begeistert 😉

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Bis bald,
Eure Stephanie

Besinnliche Weihnachten!

Ihr Lieben,

Es war sehr lange sehr still hier. Und ich weiß auch nicht, wann sich das ändern wird. Denn im Moment herrscht hier ein Krankenlager, das scheinbar nicht enden mag.

Nun ist bereits Heilig Abend und so langsam kehren Ruhe und Besinnlichkeit ein. Unseren Weihnachtsbaum haben wir, trotz anderer Tradition, schon gestern Nachmittag aufgestellt und geschmückt, einfach um heute etwas mehr Entspannung zu haben. Auch der alljährliche Weihnachtskirchgang wird aller Wahrscheinlichkeit wegen Krankheit ausfallen müssen. Aber das ist halb so wild. Wir werden im großen Kinderzimmer den alten Weihnachtsplatten meiner Oma und unseren CDs lauschen, bis der Weihnachtsmann ganz still und heimlich die Geschenke unter den Baum in der dann abgeschlossenen Wohnstube gestellt hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen besinnliche Weihnachten 🎄

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Bis bald,
Eure Stephanie

Nikolaus

Hallo, meine lieben Leser!

Wir hatten in der Nacht fleißigen und gütigen Besuch. Der liebe Nikolaus war da und hat unsere geputzten Stiefel und Schuhe mit tollen Sachen gefüllt: rote Äpfel, saftige Mandarinen, süße Naschereien und eine kleine Aufmerksamkeit. Das war doch ein schöner Start in den Tag :mrgreen:

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Heute Nachmittag werde ich auf unserem WinterMärchenMarkt (schade, dass der Weihnachtsmarkt umbenannt wurde) aus meiner Lieblings-Weihnachtsgeschichte vorlesen: „Die Weihnachtsgans Auguste“.

War der Nikolaus auch bei euch? Wie verbringt Ihr denn so einen Adventssonntag?

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent!

Bis bald,
Eure Stephanie

Ein ganzes Jahrzehnt

Guten Morgen, ihr Lieben!

Um 01:30 Uhr in der Frühe vor ganz genau 10 Jahren hat sich unser Leben von Grund auf verändert: unsere erste Tochter (hier auch als GroßKind bekannt) wurde geboren ❤

Auch wenn es nicht immer einfach war/ ist/ sein wird, möchten wir sie doch nie nie nie wieder hergeben!

Es ist unglaublich! In diesen 10 Jahren ist siefast 1 Meter gewachsen und hat ihr Geburtsgewicht verzehnfacht … 10-er also überall 😂

Wie groß war die Überraschung, als sie noch ein Geschenk suchen musste 😉 Sie hatte sich sooo sehr etwas gewünscht. Und dann gab es das einfach nicht mehr im Laden … aber in unserem Keller 🙊🙉🙈 Zuerst packte sie nämlich ein kleines Päckchen aus (ein Pokemon-Spiel für den DS, und dann auch noch nicht das Richtige … ich gebe zu, das war geplant). Und dann merkten ihre Füße unter der Sitzbank etwas, was dort noch nie war. Hervor kam ein großes Paket und sie wusste sofort, was es war: ein Barbie-Camper! Ihre Augen strahlten und sie bedankte sich überschwänglich 😍

Hach, so macht es doch wirklich Spaß zu schenken!

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Und weil zu einem runden Geburtstag auch eine Wunschtorte gehört, haben wir die natürlich auch gezaubert … mit ganz viel Liebe, Farbe und Glitzer :mrgreen:

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Das Papier wird natürlich noch entfernt, bevor die Gäste kommen 😉

Und wenn ihr euch fragt, WARUM es schon wieder ewig bis zu diesem Post dauerte: das Übliche … Kind krank. Und mich hat es dieses Mal auch erwischt, Scharlach. Ganz großes Kino. Aber es geht mir endlich besser und ich bin auch nicht mehr ansteckend, weswegen heute Nachmittag auch die Gäste kommen dürfen.

Bis bald,
Eure Stephanie

Herr Brussig und der Russenfilm

Hallo, ihr Lieben!

Da bin ich wieder 😉

Ich hoffe, es geht euch allen gut!

Nun soll es aber auch gleich losgehen mit der Lesung vom Sonntag.

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Thomas Brussig kam hierher und hatte sein neues Buch „Das gibts in keinem Russenfilm“ dabei. Zu Beginn erklärte er seinem Publikum, wovon dieses Buch handelt: seine Autobiographie in einer noch existierenden, also fiktiven, DDR. Es gab also keinen Mauerfall am 09. November 1989 und somit auch keine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 03. Oktober 1990.

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Alles, was Thomas Brussig vor dem nicht eintretendem Mauerfall und der darauffolgenden Wende schreibt, entspricht seinem Leben. Was danach geschieht, entspringt seiner Fantasie.

Die von ihm vorgelesenen Textpassagen waren mit Feingefühl und Wortwitz gespickt. Er lässt uns bekannte Personen auftreten (u.a. Erich Honecker, Günter Schabowski, Andreas Dresen, Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine) und teilweise haben diese eine andere Laufbahn als die uns bekannte eingeschlagen. So ist z.B. Sahra Wagenknecht (aktuell Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke) Nachrichtensprecherin in der DDR.
Aber auch die Energiepolitik hat einen Platz im Buch gefunden: die DDR hat einen Weg gefunden, die durch Windkraft erzeugte Energie zu speichern (nämlich in Autobatterien).
Zum Ende des Buches darf Brussig sogar einen Roman lesen, in dem die DDR untergegangen ist. Dabei wirft er diesem Autoren vor, dass das ja total an der Realität vorbeigehe und es gar nie die Möglichkeit dazu gab.

Thomas Brussig stellte sich im Anschluss den Fragen des Publikums. Diese waren der Fragen wenige. Die lustigste war wohl die Frage nach den Zwillingen *lach* Tiefer gehende Fragen traten nicht auf, weil noch nieman der Anwesenden das Buch gelesen hatte. Danach schrieb Herr Brussig fleißig Autogramme in mitgebrachte oder gerade erworbene Bücher.

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An dieser Stelle sei erwähnt, dass es ein unterhaltsamer Abend zum 70. Geburtstag unserer Stadtbibliothek war, zu dem leider nicht so viele Gäste kamen (ich schätze, wir waren ca. 40 bis 50 Personen). Ich habe den Altersdurchschnitt bestimmt um gute 20 Jahre gesenkt, obwohl ich auch nicht mehr die Jüngste bin.

Und alle, die nicht wissen, wer Thomas Brussig ist: Kennt ihr den Film „Sonnenallee“? Wenn ja, ihr kennt auch Thomas Brussig, denn er schrieb die Romanvorlage namens „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ 😉

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Mein Fazit: um nichts in der Welt hätte ich das verpassen wollen! Es war ein wirklich amüsanter Abend. Und das Buch kaufe ich mir auch noch *g* Außerdem weiß ich auch, wem ich diesen Titel zu Weihnachten schenken werde.

Bis bald,
Eure Stephanie

Warten auf …

Ihr Lieben,

Heute melde ich mich mal von einem kulturellen Highlight: gleich beginnt die Lesung mit Thomas Brussig.

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Was freue ich mich schon darauf 😉

Ich sitze in einem der schönsten Gebäude dieser Stadt und habe natürlich ein Exemplar von ihm dabei. Wer das Buch nicht kennt („Am kürzeren Ende der Sonnenallee“), kennt garantiert die Verfilmung „Sonnenallee“.

Nächste Woche werde ich euch davon berichten.

Bis bald,
Eure Stephanie

Ganz viel Zeit

Oh ja, ganz viel Zeit … die verbringe ich gerade mit meinem erkälteten KleinKind. Und damit es auch ja nicht langweilig wird, hab ich vorhin mein GroßKind von der Schule abgeholt. KleinKind ist ordentlich erkältet und GroßKind hat Kopf- und Bauchweh.

Wie gut, dass heute sowieso ein guter, hausgemachter Möhreneintopf auf meinem Essensplan stand. Außerdem findet man manchmal im Deckel des Lieblingsfrühstücksbrotaufstrichs ein Lächeln. Geht doch 😉

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Bis bald,
Eure Stephanie