Probenähen-Ergebnis

Hallo ihr Lieben,

ich bin euch noch das Ergebnis eines tollen Probenähens schuldig. Marie-Luise, die hinter dem Label „Piechen’s“ steckt, hat nun endlich die Runa für uns Große rausgebracht. Ich habe allerdings nicht mich benäht, sondern wieder einmal mein GroßKind. Noch passt das schicke Teil einfach nicht zu meiner Körperform bzw. würde ich mich darin noch nicht wohlfühlen 🤭

Runa ist ein schönes Shirt, welches mit Falten vorn und hinten am unteren Saum daherkommt. Dazu ist es etwas kürzer, was bekanntlich gerade wieder sehr aktuell in der Modeszene ist 😎 Man kann Runa mit kurzen, aber auch mit langen Ärmeln nähen, sogar verspielt mit Rüschen ist drin. Die Rüschen wären allerdings zuviel des Guten für mein GroßKind gewesen 😅 Deshalb wurde es eine einfache, kurzärmelige Runa aus unifarbenen Jersey. Allerdings habe ich das Shirt mit einer Stickdatei aufgepeppt. Mal sehen, wer weiß, wohin diese gehört (ich meine nicht die Puncherin, sondern den Hintergrund dazu).

Nun aber will ich euch die Bilder zeigen:

Ich habe für dieses Shirt übrigens an allen drei Maschinen gesessen, die oben im Haus stehen, das bedeutet, ich habe gestickt und genäht, Overlocknähte genutzt und Covernähte gesetzt. Ich habe echt geflucht, weil es seltenst auf Anhieb funktionierte 🙈🙉🙊 Ich habe mich aber, ganz ehrlich, auch noch nie so richtig mit der Overlock und der Covermaschine beschäftig, also war ich selbst schuld. Das wird sich aber demnächst ändern 😇

Und jetzt folgt noch die Werbung: das Shirt „Runa“ bekommt ihr hier: https://www.makerist.de/patterns/faltenshirt-frau-runa , hier: https://www.alles-fuer-selbermacher.de/index.php?route=product/product&path=&product_id=68839 und hier: https://www.glueckpunkt.de/products/ebook-runa-faltenshirt-piechens?_pos=1&_sid=5324faf54&_ss=r . Es gibt übrigens dafür auch eine Kinderversion, somit steht dem Partnerlook nichts mehr im Wege 😉

Endlich ordentlich drucken können

Ihr Lieben,

Heute ist bei mir ein neuer Drucker eingezogen, der endlich das kann, was ich brauche: randlos drucken 😁 Ihr glaubt nämlich nicht, wie mühsam es in all den Jahren meines Nähhobbys war, die Seiten der Schnittmuster (ausgedruckt, es ging ja kein Randlosdruck) zu bearbeiten, damit ich sie ordentlich zusammenkleben konnte. Das begann damit, dass ich ausmessen musste, wie lang die Linien der Klebequadrate oder Randlinien sind, anzeichnen, verbinden. Und dann ging es erst ans Schneiden 🙈🙉🙊 Macht auch keinen Spaß, wenn es 15 von 20 Seiten sind, die das betrifft.

Aber jetzt hat das ja ein Ende, mein Neuer kann randlos. Meine erste Probeseite war noch nicht randlos, jedoch waren selbst dort schon alle relevanten Linien zu sehen. Ich spielte noch etwas in den Einstellungen rum und ja, nun kann er auch randlos.

Ich freu mich soooooo sehr 😁 Der Neue nimmt zwar wesentlich mehr Platz weg als der Alte, aber das nehme ich dann gern in Kauf. Bals bekomme ich sowieso mein eigenes Reich mit Tür, also plane ich dann auch dies gleich mit ein.

Bis bald, eure Stephie

Etwas Neues getan

Guten Morgen an einem Sonntag!

Noch ist es hier schön ruhig, darum nutze ich die Zeit mal schnell 😉

Ihr erinnert euch eventuell noch an meinen kleinen Beitrag zur Verschönerung unserer Wohnstubenfenster. Gestern Abend habe ich es geschafft, die Vorhänge fertig zu nähen 😅 Ja, es hat etwas länger gedauert, aber nun war ich in einigen Stunden an zwei Tagen durch damit. Um schöne Seiten zubekommen, hab ich meine Overlock-Cover-Maschine vom Schrank geholt (die benötige ich auch noch für meine nächsten Projekte), hab nach einer Seite die Nadeln tauschen müssen, aber es hat sich gelohnt. Es ging so nämlich wesentlich schneller als nur mit der Nähmaschine.

Nächste Woche sind noch einmal alle drei Kinder zu Hause, aber ich muss noch in der KiTa vom Kerlchen anrufen, wann er danach die Woche kommen kann, denn beide Großen sind die ganze Woche in der Schule. So kann ich dann vielleicht auch mal wieder zur Arbeit, im HomeOffice gibt es für mich nichts mehr zu erledigen.

Allerdings bereitet es mir schon Sorge: draußen spielen in der KiTa alle gleichzeitig, da bringt es gar nichts, wenn sie drinnen nur in kleinen Gruppen sind. Warum Sorge? Das MittelKind hat keine Milz mehr, womit ihr ein Teil des Immunsystems fehlt.

Gut, jetzt aber zurück zu den Vorhängen. Hier ein paar schnelle Bilder von gestern Abend 🙂

Vorhänge im Entstehungsprozess

Habt noch einen schönen Sonntag! Hier warten bereits die Sonntagsbrötchen im Kühlschrank darauf, in den wärmenden Backofen zu kommen 🙃

Bis bald, Eure Stephie

Was ich so mache

Ihr Lieben,

Heute zeige ich euch mal, was ich in den letzten Wochen recht häufig getan habe 😁

Joghurtkruste

Ja, ich backe Brote 🤭 Am besten kommt hier die Joghurtkruste an. Den Teig bearbeitet meine Preppsie, wo er dann auch noch die erste Runde schön warm gehen kann. Dann wird er gut von Hand durchgeknetet und geformt, macht es sich dann in einem Römertopf bequem und darf sich dann dort im leicht angewärmten Ofen noch eine Runde ausdehnen 🤭 Wenn das Brot dann fertig gebacken aus dem Römertopf rutscht, ist das jedes Mal ein Glücksgefühl 🤓

Was habt ihr denn so in den letzten Wochen so gemacht? Wart ihr arbeiten (in der Firma oder im HomeOffice) oder wurdet ihr freigestellt? Habt ihr vielleicht etwas Besonderes getan, was ihr schon immer mal machen wolltet? Ich werde euch die Tage noch schreiben, was ich hier sonst noch schaffe 😇

Bleibt gesund und bis bald,

Eure Stephie

Kleine Geschenke

Jeder kennt sie, die FreundInnen, die ihr Päckchen tragen müssen. Bei mir war es zum Ende des letzten Jahres so, dass eine wirklich tolle Frau endlich wieder Licht am Ende eines langen, dunklen Tunnels sehen konnte. Deshalb überlegten einige andere gemeinsame Freundinnen, wie wir ihr noch eine zusätzliche Freude machen könnten. Wir entschieden uns dazu, dass wir ihr einige kleine Päckchen mit für sie (hoffentlich) schönen Dingen schicken wollten. Wir schickten sie an unterschiedlichen Tagen ab, damit es nicht sofort auffiel und auch der Postbote nicht zu viel auf einmal tragen musste 😂

Hier seht ihr meine kleinen Präsente. Ja, sie näht auch und hat zwei wundervolle Kinder (die sollten natürlich auch nicht leer ausgehen). Entstanden sind drei kleine Körbchen nach den Stickdateien von (Achtung, Werbung!) StitchSoup.

Man kann diese Körbchen super auf den Schreibtisch stellen, um Radierer und Co. griffbereit zu haben, oder auf den Nähtisch, um die Garne, Nadeln, Scheren für das aktuelle Projekt parat zu haben. Oder man stellt sie sich auf den Nachttisch mit ein paar Naschis, die man abends beim Lesen im Bett genießen kann 🤭

Auf jeden Fall sind sie ein kleiner Hingucker und sorgen gleichzeitig für etwas Ordnung 🙃

Bis dann, eure Stephie

Happy happy happy

Hallöchen meine Lieben!

Ich tauche mal wieder aus der Versenkung auf 🙃 Hier, im Leben 1.0 kam, wie immer, viel zusammen. Krippenplatzanmeldung, Hortplatzsuche (ab Mitte September hat mich das Arbeitsleben zurück), Krankheiten, die einem das Leben nicht einfacher machen, Krankheiten, die den Schlaf für einige Tage kosten, Sommerferien mit diversen Urlauben (nicht für mich 😅) und zwischendrin wollte ich wieder probenähen 🙈🙉🙊 Was kann schon schiefgehen, oder?

Oder: genau, oder kommt bei mir doch immer 🤐 Mein Mann hatte einen Monat Elternzeit, da wollte ich sooo viel schaffen. Unter anderen das Probenähen für „Happy Madita“ von happy pearl. Tina, die hinter dem Label steht, hatte 100 Wildcarts anlässlich der erreichten 9000 Likes auf ihrer Facebook-Seite verteilt. Wer zuerst kam, mahlte zuerst. Und ich war dabei 😎 Und dann ging es meinem Lieblingsmenschen nicht gut, das aber schon länger. Ich hatte die Hoffnung, dass er die Elternzeit nutzen kann, um mit unserem Kerlchen öfter mal spazieren zu gehen, sodass ich dann in Ruhe nähen kann. Leider hatte er so massive physische Symptome, die es ihm unmöglich machten, alleine mit dem Kerlchen zu sein. Er hatte Angst, einfach umzufallen, wenn er gerade mit ihm unterwegs ist oder sich allein mit ihm beschäftigt. So arbeitete er lieber auf dem Grundstück, was auch gut war. Aber dadurch fehlte mir die Zeit zum Nähen. Mittlerweile ist das tolle Kleid „Happy Madita“ fertig und nun mit der Mittleren im Urlaub an der Ostsee 🥰 Meinem Lieblingsmenschen geht es auch langsam wieder besser und er traut es sich mittlerweile zu, auch mal alleine mit unserem Kerlchen spazieren zu gehen.

Bevor sie damit verschwand, schaffte ich es noch, einige Bilder zu machen😁 Seht selbst, wie schön es geworden ist 😉

Und ich habe zwei Dinge bei diesem Probenähen gelernt:

1. smoken mit der Nähmaschine und

2. einen Rollsaum mit der Nähmaschine zu nähen.

Also, danke, liebe Tina von happy pearl, dass ich das nun auch kann 😘

Und nun folgt die Werbung (unbezahlte Kooperation), denn das Schnittmuster wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt 🙃

Schnittmuster: „Happy Madita“ von happy pearl; ihr könnt es hier erwerben: https://www.happypearl.de/epages/81630382.mobile/de_DE/?ObjectPath=/Shops/81630382/Products/069

Stoff: den tollen Musselin habe ich in meinem Lieblingshandarbeitsladen vor Ort käuflich erstanden 😎

Bis bald,

Eure Stephie

Das Leben 1.0 und 2.0

Hallo, meine Lieben!

Ja, mich gibt es immer noch 🤭 Aber das Leben 1.0, welches definitiv wichtiger ist, war in den letzten Monaten wieder sehr intensiv in vielerlei Hinsicht. Dem Kerlchen geht es echt blendend und er hat tatsächlich alles aufgeholt. Er ist die meiste Zeit wirklich pflegeleicht, allerdings schläft er tagsüber eher selten ohne mich ein, höchstens noch im Kinderwagen, wenn wir spazieren gehen. Wobei er es scheinbar im Gefühl hat, wenn wir auf unser Grundstück kommen 😅

Abends bin ich dann auch mal froh, nur auf der Couch zu sitzen, eine gute Serie/einen guten Film zu sehen oder zu lesen. Ich mag es nämlich nicht abends Stoffe zuzuschneiden 🤔 Ich bin aber auch ein Morgenmensch, da bin ich wesentlich konzentrierter.

Ich war aber nicht so untätig, wie es den Anschein hat. Ich hatte Geburtstag und bekam eine neue Maschine. Nicht nur irgendeine, nein, eine Näh-Stickmaschine. Ich zeige sie euch mal bei Gelegenheit 😉

Heute zeige ich euch, was ich während des Vormittagsschläfchens des Kerlchen geschafft habe: ich habe zugeschnitten, gaaaanz viel. Für Stoffwindeln 😁

In der Entstehung sind nun 2 Höschenwindeln für die Nacht, 7 anatomische Einlagen mit Bündchen in M, eine in NB sowie eine Wollschlupfüberhose aus einem Merino-Pullover.

Wenn ich sie fertig hab, kommen noch einige Überhosen dazu.

Und, falls nix dazwischen kommt, zeige ich euch in den nächsten Tagen noch mehr meiner Werke, vielleicht etwas vom Haus, auf jeden Fall aber mein neues Maschinchen 😎

Bis bald,

Eure Stephie

Fertig

*Achtung, dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung 😉*

Hallo ihr Lieben!

Ja, ihr lest richtig: die Decke für das Kerlchen ist fertig 😁 Das letzte Knäuel war dann doch innerhalb von drei Tagen verhäkelt. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es hat halt länger gedauert, denn ich hatte einen Häkelhaken Stärke 3 als Teamplayer und jedes Knäuel brachte 100g auf die Waage.

Wenn ihr wissen wollt, welche Wolle ich genutzt habe, bitte sehr:

Es war Schachenmayr Cotton mit 100g und ca. 250m Lauflänge.

Verbraucht habe ich 9 Knäuel in Blautönen. Und weil es reine Baumwolle ist, wiegt die Decke auch gut was. Aber ich finde, gerade Kuscheldecken für Herbst und Winter dürfen ruhig etwas mehr wiegen.

Hier nun ein Bild vom Endergebnis (achtet nicht auf die Fäden, ohne passende Nadel kann ich die nicht vernähen):

An einem neuen Projekt arbeite ich natürlich auch schon, sonst wird es hier doch wirklich zu langweilig. Da ich aber nicht so gut stricken wie häkeln kann, wird die Fertigstellung länger dauern als die Decke, zumindest im Verhältnis gesehen 😉

Bis bald,

Eure Stephie

Urlaub … oder so

Das meinte mein Mann zu mir. So soll ich meinen Aufenthalt im Krankenhaus sehen. Und so ähnlich ist es ja eigentlich auch, fast wie Wellness-Urlaub … eigentlich.

Einige von euch kennen ja schon die Diagnosen, die mich zu diesem, schon recht zeitigen, Krankenhausaufenthalt zwingen:

  1. Plazenta praevia totalis an der Hinterwand,
  2. Insertio velamentosa und
  3. Vasa praevia.

Alleine wegen der Lage der Plazenta hätte ich mich bereits von einer normalen Entbindung verabschieden müssen. Ich habe Rotz und Wasser geheult! Endlich war die Kotzerei vorbei (mit gut 9 kg Gewichtsverlust), schon kam der nächste Schlag: ohne Kaiserschnitt wird es nicht gehen. Denn die anderen beiden Diagnosen machen das Ganze noch viel komplizierter, vor allem die Vasa praevia. Es ist nämlich so, dass die Nabelschnur nicht nur ein Teil ist. Nein, streckenweise fehlt den Nabelschnurgefäßen die schützende Hülle und die sind dementsprechend auch noch ungeschützt vorm Gebärmutterhals zu finden, dort, wo das Köpfchen also liegt. Die „Profis“ ahnen bestimmt schon, dass das unter einer normalen Geburt extrem gefährlich werden kann. Denn wird Druck auf diese Gefäße ausgeführt, werden sie zusammengedrückt (Unterversorgung des Babys) oder können sogar reißen (dazu schreibe ich nichts weiter). Und damit, wenn es zu vorzeitigen Wehen, Blasensprung oder Blutungen kommt, sofort gehandelt werden kann, bin ich seit fast zwei Wochen in einer Klinik mit Neonatologie Level 2. Und was soll ich sagen. Letzte Woche Mittwoch hatte ich plötzlich leichte Blutungen und Wehen alle 5 min. Ich lag ab 4 Uhr morgens am CTG, um 8 bekam ich dann Wehenhemmer für 48 Stunden und zwei Wehen taten schon ein wenig weh. Gott sei Dank hatte es sich dann wieder beruhigt und ich war zum Mittag wieder in meinem Zimmer. Ich hatte bis gestern Bettruhe, nur zur Toilette durfte ich anfangs selbst gehen. Seit Sonntag durfte ich auch wieder zum CTG gehen. Aber wenn ich zu lange zu aufrecht sitze, hab ich wieder Übungswehen (die blöderweise nicht mehr vom CTG aufgezeichnet werden), bei denen die Herztöne meines Kerlchens immer für die Zeit absacken. So kann ich es den Hebammen auch plausibel zeigen.

Und so sieht zur Zeit mein Tagesablauf aus: wach werde ich irgendwann zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr. Bis 07:00 Uhr kommen die Schwestern und kontrollieren die Vitalwerte und verpassen mir seit Donnerstag auch eine Thrombose-Spritze, weil ich viel liege. Zwischen 07:30 Uhr und 09:00 Uhr gibt es Frühstück, meist auch die Visite, um 9 ein Antibiotikum (alle 6 Stunden, nur noch bis morgen). Dann gehe ich irgendwann zum CTG. Mittag gibt es um 11:30 Uhr, danach ruhe ich mich aus oder telefoniere kurz mit der Lütten 😉 Abendessen gibt es zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr, nachmittags oder abends (wie es gerade im Kreißsaal passt) gehe ich nochmal zum CTG. Licht wird meist zu 22 Uhr ausgemacht, vorher telefoniere ich natürlich noch mit meinen Lieben. Aufgrund der Entfernung können sie nicht jeden Tag herkommen. Und was mache ich zwischen den ganzen Sachen?

Häkeln, dabei ein Hörbuch oder Musik hören, lesen, die Spieluhr anmachen und an den Bauch halten, mit meiner Bettnachbarin oder den Schwestern und Hebammen reden. So vergeht die Zeit ganz gut. Außerdem hab ich auch noch ein paar tolle Frauen, bei denen ich mich dank WhatsApp auch mal ausheulen kann und die mich mit neuen Büchern versorgen. Ja, das ist echt gut, denn ich werde heute noch mit dem 2. Buch seit meiner Ankunft hier fertig, obwohl ich nur gute 1 bis 1,5 Stunden am Tag lese, beim CTG nämlich (wenn ich da nicht völlig überraschend hin muss). Heute kam hier nämlich Post für mich an und die Schwester meinte: „Sie haben aber schöne Post bekommen!“ Hihi, danke, meine Liebe 😘

Mein Mann und meine zwei Kinder wuppen nun zu Hause und es klappt ganz gut. Es ist allerdings eine ganz schöne Umstellung für meinen Mann 😊 Er muss zu den Elternversammlungen, kontrolliert die Hausaufgaben (wenn sie nicht herkommen), geht einkaufen, bespricht alles mit den Handwerkern etc.pp. Er macht das wirklich gut! Ich bin sehr stolz auf die drei 😍

Nun seid ihr wieder im Bilde und könnt mir die Daumen drücken, dass unser Kerlchen es sich noch eine ganze Weile in mir gemütlich macht. Jeder Tag zählt, heute sind wir schon bei 31+2.

Bis bald,

Eure Stephie

Gemeinsam sind wir stark

Meine lieben LeserInen!

Achtung: Werbung 😉 (Markennennung, Markenerkennung, Verlinkung)

Wie die Zeit doch manchmal vergeht. Das merkt man oft erst, wenn man erwachsen/groß ist. Ich denke, ihr wisst sehr gut, was ich meine. Als Kinder oder Jugendliche zogen sich die Schulwochen immer wie Kaugummi bis zu den nächsten Ferien, vor allem vor den Sommerferien. Schrieb man dagegen einen Test, eine Klassenarbeit, Klausur oder gar wichtige Prüfung, wusste man plötzlich gar nicht, warum die Zeit so schnell vergangen war. Woran ich mich aber immer erinnere, ist, dass ich dabei nie alleine war: ich hatte wirklich immer Freundinnen und Freunde um mich herum, denen entweder die Zeit auch schneller vergehen konnte, während wir im Unterricht saßen, auf den Beginn der Ferien oder eines Konzertes warteten oder aber doch leicht panisch zwei Tage vor einer Prüfung, welcher Art auch immer, dasaßen und noch krampfhaft versuchten, wirklich jedes Fitzelchen Wissen aller möglich Themen nicht zu vergessen.

Wie sehr die Zeit vergeht, sehe ich heute ständig an meinen Kindern (auch das dürfte vielen von euch kein unbekanntes Gebiet sein): vor 13 Jahren … ich kann es auch kaum glauben, lief ich mit Kugelbauch durch einen wunderschönen Sommer und freute mich auf mein heutiges GroßKind. Im Sommer vor 8 Jahren war dann schon unser KleinKind dabei. Und jetzt kugel ich mit Nr. 3 durch die Gegend, wenn auch ganz schön anders (dazu in einem anderen Beitrag mehr). Dass ich nach so langer Zeit noch einmal Mutter werde (oder mein Mann wieder Vater), hätte ich niemals gedacht. Wobei es auch Familien gibt, die in diesem Alter erst zu einer werden. Und egal was kommt, solange man zusammenhält, ist man stark.

Das bringt mich zu meinem eigentlichen Thema zurück: gemeinsam sind wir stark.

Ich habe diesen Beitrag als Werbung deklariert, also wird es hier um ein Produkt (eigentlich sind es drei Produkte) gehen. Jeder von euch kennt sicherlich das Problem, dass so manch einer seinen Mitmenschen nicht einmal die Butter auf dem Brot gönnt. Das zieht sich leider durch alle Lebensbereiche: Kinder sind neidisch auf das tolle kleine Spielzeug und nehmen es einfach mit. Ältere Schüler kommen nicht damit klar, dass jemand Spaß an der Schule und beim Lernen hat, also wird gemobbt. Auf Arbeit kommt so manch einer besser mit schwierigen Kunden aus, also wird intrigiert. Von den (werdenden) Müttern fange ich erst gar nicht an, was man da alles falsch machen kann 😱 Sowas geschieht auch in der Nähszene. Deswegen suchen die guten SchnitterstellerInnen oft schon im Voraus das Internet nach ähnlichen Schnittmustern in der Hoffnung ab, dass es so eins entweder noch nicht gibt oder die Unterschiede trotzdem deutlich sind. An einer Haremshose kann man nicht viel ändern, an einem Tanktop oder einem Fledermaus-Shirt auch kaum. Und trotzdem geht das Bashing los.

Um ein Zeichen zu setzen, dass es auch anders geht, haben sich drei wunderbare Frauen zusammengetan, um der Nähwelt zu zeigen: lasst uns doch wieder ein Team sein, denn gemeinsam sind wir stark. So haben Elena von b.e.geistert, Marie-Luise von Piechen’s und Sue von Tintenrebell ihr Gemeinschaftsprojekt genannt. Für dieses Projekt haben sie Schnitte und Plottdateien erstellt, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Und richtig: es sind eine wunderbar bequeme Haremshose, ein Tanktop, ein Fledermaus-Shirt und passende Plotts (bei letzterem konnte ich aus Ermangelung eines Plotters leider nicht mithelfen).

Da es mir zum Probenähstart (für den ich die Dateien kostenlos bekommen habe 😉) noch nicht gut ging (viele nicht-traurige Grüße an die mittlerweile verschwundene Hyperemesis gravidarum … ich vermisse dich gar nicht), musste ich erst einmal mein GroßKind fragen, ob sie mir für Fotos für einen Damenschnitt (sie ist 12 und so groß wie ich … ich sag ja, diese Zeit) zur Verfügung stehen würde. Da war sie dabei, aber doch bitte ohne sie zu erkennen. Also folgte ich Marie-Luises Aufruf und wurde Teil des Teams. Entstanden ist also ein Set in Größe XS. Die Haremshose ist die 3/4-Version, das Tanktop die lange Version (etwas gekürzt) und das Fledermaus-Shirt hat einen großen Halsausschnitt und kurze Ärmel.

Dann kam auch ich noch als Model infrage, denn Elena hatte noch ein Tutorial für das Tanktop geplant und benötigte Bilder des Entstehungsprozesses und angezogen. Da ich mittlerweile speifrei seit Wochen drei (ich weiß, der ist schlecht, aber das musste sein) bin, habe ich mich getraut. Ihr werdet also sogar Entstehungsbilder sehen, die ich gemacht habe 🙃 Ich habe das Tanktop in Größe M genäht, das nächste wird aber eine S, dann sitzt es bestimmt noch besser. Nun aber werdet ihr meine neu verpackte Kugel sehen.

Ich hoffe, dass dieses Projekt helfen kann, den Zusammenhalt wieder in den Vordergrund zu rücken, sodass der Neid und die Missgunst nicht mehr solche Auswüchse annehmen. Um das noch hervorzuheben, gibt es sämtliche Dateien dieses Projekts kostenlos. Nicht nur für 24 Stunden, sondern für immer 😎 Und als ob das noch nicht ausreicht, feiert Elena (b.e.geistet) heute mit ihrem Label das 2-jährige Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch, liebe Elena 🍾 Und DANKE an euch drei, dass ich Teil eures Teams sein durfte. Für mich war nämlich schon immer klar: nur gemeinsam sind wir stark 😘

Und hier findet ihr die Dateien:

https://www.makerist.de/patterns/b-e-free-ladyz-set-tanktop-hose-xs-5xl-freebook?q=b.e.free&hPP=6&idx=SearchProduct_production&p=0&dFR%5Bmeta_categories%5D%5B0%5D=sew&dFR%5Bsearchable_type%5D%5B0%5D=Pattern&fR%5Blocale%5D%5B0%5D=de&search_term=b.e.free

https://www.makerist.de/patterns/fledermausshirt-frau-pamela-freebook?q=piechen&hPP=6&idx=SearchProduct_production&p=0&dFR%5Bmeta_categories%5D%5B0%5D=sew&dFR%5Bsearchable_type%5D%5B0%5D=Pattern&fR%5Blocale%5D%5B0%5D=de&search_term=piechen

Den Link zur Plotterdatei werde ich euch später einfügen.

Bis bald,

Eure Stephie