Herr Brussig und der Russenfilm

Hallo, ihr Lieben!

Da bin ich wieder 😉

Ich hoffe, es geht euch allen gut!

Nun soll es aber auch gleich losgehen mit der Lesung vom Sonntag.

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Thomas Brussig kam hierher und hatte sein neues Buch „Das gibts in keinem Russenfilm“ dabei. Zu Beginn erklärte er seinem Publikum, wovon dieses Buch handelt: seine Autobiographie in einer noch existierenden, also fiktiven, DDR. Es gab also keinen Mauerfall am 09. November 1989 und somit auch keine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 03. Oktober 1990.

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Alles, was Thomas Brussig vor dem nicht eintretendem Mauerfall und der darauffolgenden Wende schreibt, entspricht seinem Leben. Was danach geschieht, entspringt seiner Fantasie.

Die von ihm vorgelesenen Textpassagen waren mit Feingefühl und Wortwitz gespickt. Er lässt uns bekannte Personen auftreten (u.a. Erich Honecker, Günter Schabowski, Andreas Dresen, Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine) und teilweise haben diese eine andere Laufbahn als die uns bekannte eingeschlagen. So ist z.B. Sahra Wagenknecht (aktuell Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke) Nachrichtensprecherin in der DDR.
Aber auch die Energiepolitik hat einen Platz im Buch gefunden: die DDR hat einen Weg gefunden, die durch Windkraft erzeugte Energie zu speichern (nämlich in Autobatterien).
Zum Ende des Buches darf Brussig sogar einen Roman lesen, in dem die DDR untergegangen ist. Dabei wirft er diesem Autoren vor, dass das ja total an der Realität vorbeigehe und es gar nie die Möglichkeit dazu gab.

Thomas Brussig stellte sich im Anschluss den Fragen des Publikums. Diese waren der Fragen wenige. Die lustigste war wohl die Frage nach den Zwillingen *lach* Tiefer gehende Fragen traten nicht auf, weil noch nieman der Anwesenden das Buch gelesen hatte. Danach schrieb Herr Brussig fleißig Autogramme in mitgebrachte oder gerade erworbene Bücher.

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An dieser Stelle sei erwähnt, dass es ein unterhaltsamer Abend zum 70. Geburtstag unserer Stadtbibliothek war, zu dem leider nicht so viele Gäste kamen (ich schätze, wir waren ca. 40 bis 50 Personen). Ich habe den Altersdurchschnitt bestimmt um gute 20 Jahre gesenkt, obwohl ich auch nicht mehr die Jüngste bin.

Und alle, die nicht wissen, wer Thomas Brussig ist: Kennt ihr den Film „Sonnenallee“? Wenn ja, ihr kennt auch Thomas Brussig, denn er schrieb die Romanvorlage namens „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ 😉

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Mein Fazit: um nichts in der Welt hätte ich das verpassen wollen! Es war ein wirklich amüsanter Abend. Und das Buch kaufe ich mir auch noch *g* Außerdem weiß ich auch, wem ich diesen Titel zu Weihnachten schenken werde.

Bis bald,
Eure Stephanie

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Ein Gedanke zu “Herr Brussig und der Russenfilm

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