Kleine Geschenke

Jeder kennt sie, die FreundInnen, die ihr Päckchen tragen müssen. Bei mir war es zum Ende des letzten Jahres so, dass eine wirklich tolle Frau endlich wieder Licht am Ende eines langen, dunklen Tunnels sehen konnte. Deshalb überlegten einige andere gemeinsame Freundinnen, wie wir ihr noch eine zusätzliche Freude machen könnten. Wir entschieden uns dazu, dass wir ihr einige kleine Päckchen mit für sie (hoffentlich) schönen Dingen schicken wollten. Wir schickten sie an unterschiedlichen Tagen ab, damit es nicht sofort auffiel und auch der Postbote nicht zu viel auf einmal tragen musste 😂

Hier seht ihr meine kleinen Präsente. Ja, sie näht auch und hat zwei wundervolle Kinder (die sollten natürlich auch nicht leer ausgehen). Entstanden sind drei kleine Körbchen nach den Stickdateien von (Achtung, Werbung!) StitchSoup.

Man kann diese Körbchen super auf den Schreibtisch stellen, um Radierer und Co. griffbereit zu haben, oder auf den Nähtisch, um die Garne, Nadeln, Scheren für das aktuelle Projekt parat zu haben. Oder man stellt sie sich auf den Nachttisch mit ein paar Naschis, die man abends beim Lesen im Bett genießen kann 🤭

Auf jeden Fall sind sie ein kleiner Hingucker und sorgen gleichzeitig für etwas Ordnung 🙃

Bis dann, eure Stephie

Happy happy happy

Hallöchen meine Lieben!

Ich tauche mal wieder aus der Versenkung auf 🙃 Hier, im Leben 1.0 kam, wie immer, viel zusammen. Krippenplatzanmeldung, Hortplatzsuche (ab Mitte September hat mich das Arbeitsleben zurück), Krankheiten, die einem das Leben nicht einfacher machen, Krankheiten, die den Schlaf für einige Tage kosten, Sommerferien mit diversen Urlauben (nicht für mich 😅) und zwischendrin wollte ich wieder probenähen 🙈🙉🙊 Was kann schon schiefgehen, oder?

Oder: genau, oder kommt bei mir doch immer 🤐 Mein Mann hatte einen Monat Elternzeit, da wollte ich sooo viel schaffen. Unter anderen das Probenähen für „Happy Madita“ von happy pearl. Tina, die hinter dem Label steht, hatte 100 Wildcarts anlässlich der erreichten 9000 Likes auf ihrer Facebook-Seite verteilt. Wer zuerst kam, mahlte zuerst. Und ich war dabei 😎 Und dann ging es meinem Lieblingsmenschen nicht gut, das aber schon länger. Ich hatte die Hoffnung, dass er die Elternzeit nutzen kann, um mit unserem Kerlchen öfter mal spazieren zu gehen, sodass ich dann in Ruhe nähen kann. Leider hatte er so massive physische Symptome, die es ihm unmöglich machten, alleine mit dem Kerlchen zu sein. Er hatte Angst, einfach umzufallen, wenn er gerade mit ihm unterwegs ist oder sich allein mit ihm beschäftigt. So arbeitete er lieber auf dem Grundstück, was auch gut war. Aber dadurch fehlte mir die Zeit zum Nähen. Mittlerweile ist das tolle Kleid „Happy Madita“ fertig und nun mit der Mittleren im Urlaub an der Ostsee 🥰 Meinem Lieblingsmenschen geht es auch langsam wieder besser und er traut es sich mittlerweile zu, auch mal alleine mit unserem Kerlchen spazieren zu gehen.

Bevor sie damit verschwand, schaffte ich es noch, einige Bilder zu machen😁 Seht selbst, wie schön es geworden ist 😉

Und ich habe zwei Dinge bei diesem Probenähen gelernt:

1. smoken mit der Nähmaschine und

2. einen Rollsaum mit der Nähmaschine zu nähen.

Also, danke, liebe Tina von happy pearl, dass ich das nun auch kann 😘

Und nun folgt die Werbung (unbezahlte Kooperation), denn das Schnittmuster wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt 🙃

Schnittmuster: „Happy Madita“ von happy pearl; ihr könnt es hier erwerben: https://www.happypearl.de/epages/81630382.mobile/de_DE/?ObjectPath=/Shops/81630382/Products/069

Stoff: den tollen Musselin habe ich in meinem Lieblingshandarbeitsladen vor Ort käuflich erstanden 😎

Bis bald,

Eure Stephie

Das Leben 1.0 und 2.0

Hallo, meine Lieben!

Ja, mich gibt es immer noch 🤭 Aber das Leben 1.0, welches definitiv wichtiger ist, war in den letzten Monaten wieder sehr intensiv in vielerlei Hinsicht. Dem Kerlchen geht es echt blendend und er hat tatsächlich alles aufgeholt. Er ist die meiste Zeit wirklich pflegeleicht, allerdings schläft er tagsüber eher selten ohne mich ein, höchstens noch im Kinderwagen, wenn wir spazieren gehen. Wobei er es scheinbar im Gefühl hat, wenn wir auf unser Grundstück kommen 😅

Abends bin ich dann auch mal froh, nur auf der Couch zu sitzen, eine gute Serie/einen guten Film zu sehen oder zu lesen. Ich mag es nämlich nicht abends Stoffe zuzuschneiden 🤔 Ich bin aber auch ein Morgenmensch, da bin ich wesentlich konzentrierter.

Ich war aber nicht so untätig, wie es den Anschein hat. Ich hatte Geburtstag und bekam eine neue Maschine. Nicht nur irgendeine, nein, eine Näh-Stickmaschine. Ich zeige sie euch mal bei Gelegenheit 😉

Heute zeige ich euch, was ich während des Vormittagsschläfchens des Kerlchen geschafft habe: ich habe zugeschnitten, gaaaanz viel. Für Stoffwindeln 😁

In der Entstehung sind nun 2 Höschenwindeln für die Nacht, 7 anatomische Einlagen mit Bündchen in M, eine in NB sowie eine Wollschlupfüberhose aus einem Merino-Pullover.

Wenn ich sie fertig hab, kommen noch einige Überhosen dazu.

Und, falls nix dazwischen kommt, zeige ich euch in den nächsten Tagen noch mehr meiner Werke, vielleicht etwas vom Haus, auf jeden Fall aber mein neues Maschinchen 😎

Bis bald,

Eure Stephie

Fertig

*Achtung, dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung 😉*

Hallo ihr Lieben!

Ja, ihr lest richtig: die Decke für das Kerlchen ist fertig 😁 Das letzte Knäuel war dann doch innerhalb von drei Tagen verhäkelt. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es hat halt länger gedauert, denn ich hatte einen Häkelhaken Stärke 3 als Teamplayer und jedes Knäuel brachte 100g auf die Waage.

Wenn ihr wissen wollt, welche Wolle ich genutzt habe, bitte sehr:

Es war Schachenmayr Cotton mit 100g und ca. 250m Lauflänge.

Verbraucht habe ich 9 Knäuel in Blautönen. Und weil es reine Baumwolle ist, wiegt die Decke auch gut was. Aber ich finde, gerade Kuscheldecken für Herbst und Winter dürfen ruhig etwas mehr wiegen.

Hier nun ein Bild vom Endergebnis (achtet nicht auf die Fäden, ohne passende Nadel kann ich die nicht vernähen):

An einem neuen Projekt arbeite ich natürlich auch schon, sonst wird es hier doch wirklich zu langweilig. Da ich aber nicht so gut stricken wie häkeln kann, wird die Fertigstellung länger dauern als die Decke, zumindest im Verhältnis gesehen 😉

Bis bald,

Eure Stephie

Urlaub … oder so

Das meinte mein Mann zu mir. So soll ich meinen Aufenthalt im Krankenhaus sehen. Und so ähnlich ist es ja eigentlich auch, fast wie Wellness-Urlaub … eigentlich.

Einige von euch kennen ja schon die Diagnosen, die mich zu diesem, schon recht zeitigen, Krankenhausaufenthalt zwingen:

  1. Plazenta praevia totalis an der Hinterwand,
  2. Insertio velamentosa und
  3. Vasa praevia.

Alleine wegen der Lage der Plazenta hätte ich mich bereits von einer normalen Entbindung verabschieden müssen. Ich habe Rotz und Wasser geheult! Endlich war die Kotzerei vorbei (mit gut 9 kg Gewichtsverlust), schon kam der nächste Schlag: ohne Kaiserschnitt wird es nicht gehen. Denn die anderen beiden Diagnosen machen das Ganze noch viel komplizierter, vor allem die Vasa praevia. Es ist nämlich so, dass die Nabelschnur nicht nur ein Teil ist. Nein, streckenweise fehlt den Nabelschnurgefäßen die schützende Hülle und die sind dementsprechend auch noch ungeschützt vorm Gebärmutterhals zu finden, dort, wo das Köpfchen also liegt. Die „Profis“ ahnen bestimmt schon, dass das unter einer normalen Geburt extrem gefährlich werden kann. Denn wird Druck auf diese Gefäße ausgeführt, werden sie zusammengedrückt (Unterversorgung des Babys) oder können sogar reißen (dazu schreibe ich nichts weiter). Und damit, wenn es zu vorzeitigen Wehen, Blasensprung oder Blutungen kommt, sofort gehandelt werden kann, bin ich seit fast zwei Wochen in einer Klinik mit Neonatologie Level 2. Und was soll ich sagen. Letzte Woche Mittwoch hatte ich plötzlich leichte Blutungen und Wehen alle 5 min. Ich lag ab 4 Uhr morgens am CTG, um 8 bekam ich dann Wehenhemmer für 48 Stunden und zwei Wehen taten schon ein wenig weh. Gott sei Dank hatte es sich dann wieder beruhigt und ich war zum Mittag wieder in meinem Zimmer. Ich hatte bis gestern Bettruhe, nur zur Toilette durfte ich anfangs selbst gehen. Seit Sonntag durfte ich auch wieder zum CTG gehen. Aber wenn ich zu lange zu aufrecht sitze, hab ich wieder Übungswehen (die blöderweise nicht mehr vom CTG aufgezeichnet werden), bei denen die Herztöne meines Kerlchens immer für die Zeit absacken. So kann ich es den Hebammen auch plausibel zeigen.

Und so sieht zur Zeit mein Tagesablauf aus: wach werde ich irgendwann zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr. Bis 07:00 Uhr kommen die Schwestern und kontrollieren die Vitalwerte und verpassen mir seit Donnerstag auch eine Thrombose-Spritze, weil ich viel liege. Zwischen 07:30 Uhr und 09:00 Uhr gibt es Frühstück, meist auch die Visite, um 9 ein Antibiotikum (alle 6 Stunden, nur noch bis morgen). Dann gehe ich irgendwann zum CTG. Mittag gibt es um 11:30 Uhr, danach ruhe ich mich aus oder telefoniere kurz mit der Lütten 😉 Abendessen gibt es zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr, nachmittags oder abends (wie es gerade im Kreißsaal passt) gehe ich nochmal zum CTG. Licht wird meist zu 22 Uhr ausgemacht, vorher telefoniere ich natürlich noch mit meinen Lieben. Aufgrund der Entfernung können sie nicht jeden Tag herkommen. Und was mache ich zwischen den ganzen Sachen?

Häkeln, dabei ein Hörbuch oder Musik hören, lesen, die Spieluhr anmachen und an den Bauch halten, mit meiner Bettnachbarin oder den Schwestern und Hebammen reden. So vergeht die Zeit ganz gut. Außerdem hab ich auch noch ein paar tolle Frauen, bei denen ich mich dank WhatsApp auch mal ausheulen kann und die mich mit neuen Büchern versorgen. Ja, das ist echt gut, denn ich werde heute noch mit dem 2. Buch seit meiner Ankunft hier fertig, obwohl ich nur gute 1 bis 1,5 Stunden am Tag lese, beim CTG nämlich (wenn ich da nicht völlig überraschend hin muss). Heute kam hier nämlich Post für mich an und die Schwester meinte: „Sie haben aber schöne Post bekommen!“ Hihi, danke, meine Liebe 😘

Mein Mann und meine zwei Kinder wuppen nun zu Hause und es klappt ganz gut. Es ist allerdings eine ganz schöne Umstellung für meinen Mann 😊 Er muss zu den Elternversammlungen, kontrolliert die Hausaufgaben (wenn sie nicht herkommen), geht einkaufen, bespricht alles mit den Handwerkern etc.pp. Er macht das wirklich gut! Ich bin sehr stolz auf die drei 😍

Nun seid ihr wieder im Bilde und könnt mir die Daumen drücken, dass unser Kerlchen es sich noch eine ganze Weile in mir gemütlich macht. Jeder Tag zählt, heute sind wir schon bei 31+2.

Bis bald,

Eure Stephie

Gemeinsam sind wir stark

Meine lieben LeserInen!

Achtung: Werbung 😉 (Markennennung, Markenerkennung, Verlinkung)

Wie die Zeit doch manchmal vergeht. Das merkt man oft erst, wenn man erwachsen/groß ist. Ich denke, ihr wisst sehr gut, was ich meine. Als Kinder oder Jugendliche zogen sich die Schulwochen immer wie Kaugummi bis zu den nächsten Ferien, vor allem vor den Sommerferien. Schrieb man dagegen einen Test, eine Klassenarbeit, Klausur oder gar wichtige Prüfung, wusste man plötzlich gar nicht, warum die Zeit so schnell vergangen war. Woran ich mich aber immer erinnere, ist, dass ich dabei nie alleine war: ich hatte wirklich immer Freundinnen und Freunde um mich herum, denen entweder die Zeit auch schneller vergehen konnte, während wir im Unterricht saßen, auf den Beginn der Ferien oder eines Konzertes warteten oder aber doch leicht panisch zwei Tage vor einer Prüfung, welcher Art auch immer, dasaßen und noch krampfhaft versuchten, wirklich jedes Fitzelchen Wissen aller möglich Themen nicht zu vergessen.

Wie sehr die Zeit vergeht, sehe ich heute ständig an meinen Kindern (auch das dürfte vielen von euch kein unbekanntes Gebiet sein): vor 13 Jahren … ich kann es auch kaum glauben, lief ich mit Kugelbauch durch einen wunderschönen Sommer und freute mich auf mein heutiges GroßKind. Im Sommer vor 8 Jahren war dann schon unser KleinKind dabei. Und jetzt kugel ich mit Nr. 3 durch die Gegend, wenn auch ganz schön anders (dazu in einem anderen Beitrag mehr). Dass ich nach so langer Zeit noch einmal Mutter werde (oder mein Mann wieder Vater), hätte ich niemals gedacht. Wobei es auch Familien gibt, die in diesem Alter erst zu einer werden. Und egal was kommt, solange man zusammenhält, ist man stark.

Das bringt mich zu meinem eigentlichen Thema zurück: gemeinsam sind wir stark.

Ich habe diesen Beitrag als Werbung deklariert, also wird es hier um ein Produkt (eigentlich sind es drei Produkte) gehen. Jeder von euch kennt sicherlich das Problem, dass so manch einer seinen Mitmenschen nicht einmal die Butter auf dem Brot gönnt. Das zieht sich leider durch alle Lebensbereiche: Kinder sind neidisch auf das tolle kleine Spielzeug und nehmen es einfach mit. Ältere Schüler kommen nicht damit klar, dass jemand Spaß an der Schule und beim Lernen hat, also wird gemobbt. Auf Arbeit kommt so manch einer besser mit schwierigen Kunden aus, also wird intrigiert. Von den (werdenden) Müttern fange ich erst gar nicht an, was man da alles falsch machen kann 😱 Sowas geschieht auch in der Nähszene. Deswegen suchen die guten SchnitterstellerInnen oft schon im Voraus das Internet nach ähnlichen Schnittmustern in der Hoffnung ab, dass es so eins entweder noch nicht gibt oder die Unterschiede trotzdem deutlich sind. An einer Haremshose kann man nicht viel ändern, an einem Tanktop oder einem Fledermaus-Shirt auch kaum. Und trotzdem geht das Bashing los.

Um ein Zeichen zu setzen, dass es auch anders geht, haben sich drei wunderbare Frauen zusammengetan, um der Nähwelt zu zeigen: lasst uns doch wieder ein Team sein, denn gemeinsam sind wir stark. So haben Elena von b.e.geistert, Marie-Luise von Piechen’s und Sue von Tintenrebell ihr Gemeinschaftsprojekt genannt. Für dieses Projekt haben sie Schnitte und Plottdateien erstellt, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Und richtig: es sind eine wunderbar bequeme Haremshose, ein Tanktop, ein Fledermaus-Shirt und passende Plotts (bei letzterem konnte ich aus Ermangelung eines Plotters leider nicht mithelfen).

Da es mir zum Probenähstart (für den ich die Dateien kostenlos bekommen habe 😉) noch nicht gut ging (viele nicht-traurige Grüße an die mittlerweile verschwundene Hyperemesis gravidarum … ich vermisse dich gar nicht), musste ich erst einmal mein GroßKind fragen, ob sie mir für Fotos für einen Damenschnitt (sie ist 12 und so groß wie ich … ich sag ja, diese Zeit) zur Verfügung stehen würde. Da war sie dabei, aber doch bitte ohne sie zu erkennen. Also folgte ich Marie-Luises Aufruf und wurde Teil des Teams. Entstanden ist also ein Set in Größe XS. Die Haremshose ist die 3/4-Version, das Tanktop die lange Version (etwas gekürzt) und das Fledermaus-Shirt hat einen großen Halsausschnitt und kurze Ärmel.

Dann kam auch ich noch als Model infrage, denn Elena hatte noch ein Tutorial für das Tanktop geplant und benötigte Bilder des Entstehungsprozesses und angezogen. Da ich mittlerweile speifrei seit Wochen drei (ich weiß, der ist schlecht, aber das musste sein) bin, habe ich mich getraut. Ihr werdet also sogar Entstehungsbilder sehen, die ich gemacht habe 🙃 Ich habe das Tanktop in Größe M genäht, das nächste wird aber eine S, dann sitzt es bestimmt noch besser. Nun aber werdet ihr meine neu verpackte Kugel sehen.

Ich hoffe, dass dieses Projekt helfen kann, den Zusammenhalt wieder in den Vordergrund zu rücken, sodass der Neid und die Missgunst nicht mehr solche Auswüchse annehmen. Um das noch hervorzuheben, gibt es sämtliche Dateien dieses Projekts kostenlos. Nicht nur für 24 Stunden, sondern für immer 😎 Und als ob das noch nicht ausreicht, feiert Elena (b.e.geistet) heute mit ihrem Label das 2-jährige Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch, liebe Elena 🍾 Und DANKE an euch drei, dass ich Teil eures Teams sein durfte. Für mich war nämlich schon immer klar: nur gemeinsam sind wir stark 😘

Und hier findet ihr die Dateien:

https://www.makerist.de/patterns/b-e-free-ladyz-set-tanktop-hose-xs-5xl-freebook?q=b.e.free&hPP=6&idx=SearchProduct_production&p=0&dFR%5Bmeta_categories%5D%5B0%5D=sew&dFR%5Bsearchable_type%5D%5B0%5D=Pattern&fR%5Blocale%5D%5B0%5D=de&search_term=b.e.free

https://www.makerist.de/patterns/fledermausshirt-frau-pamela-freebook?q=piechen&hPP=6&idx=SearchProduct_production&p=0&dFR%5Bmeta_categories%5D%5B0%5D=sew&dFR%5Bsearchable_type%5D%5B0%5D=Pattern&fR%5Blocale%5D%5B0%5D=de&search_term=piechen

Den Link zur Plotterdatei werde ich euch später einfügen.

Bis bald,

Eure Stephie

Stand der Dinge

Hallo ihr Lieben,

da bin ich dann mal wieder. Wie geht es euch? Was gibt es Neues?

Mir geht es mittlerweile besser, aber die Übelkeit ist immer noch mein ständiger Begleiter. Allerdings besuche ich die Toilette nur noch selten zum Abhängen. Es ging mir wirklich sehr schlecht, denn ich leide, wie auch bei den beiden Großen (mittlerweile ist es ja tatsächlich so und ich sollte mir vielleicht neue Namen hier einfallen lassen), an Hyperemesis gravidarum. Auf Deutsch heißt das soviel wie „unstillbares Schwangerschaftserbrechen“, aber ich finde, diese Übersetzung wird der Krankheit nicht gerecht. Es ist die Hölle! In den ersten 4 Wochen nach dem Test habe ich kaum etwas gegessen und getrunken, weil alles sofort wieder raus kam. Bis ich Sprite und Vollkornbrot mit Leberwurst für mich entdeckt habe … ja, mein Vegetarierdasein ist erst einmal vorbei, denn mein Baby scheint wohl tatsächlich mehr zu brauchen als ich bis jetzt. Seitdem blieb wenigstens etwas drin. Trotzdem habe ich sage und schreibe 8 kg (mehr als 10% von meinem Ausgangsgewicht) in den ersten 4 bis 6 Wochen seit dem Test abgenommen. Ich war total hinüber, hatte keine Kraft, ich konnte noch nicht einmal einkaufen gehen geschweige denn Essen machen. Das blieb nun alles an den beiden Großen und meinem Mann hängen. In der ersten Woche war meine Mutter hier und hat sich um alles gekümmert, aber sie kann ja auch nicht ewig hier bleiben. Über Ostern habe ich mich mit Vomex mehr oder weniger gerettet … die Nebenwirkungen waren sehr heftig (massives Ohrenrauschen, Schwindel, überhaupt keine Konzentration) und ich hing dann eben abends über Toilette und brachte alles wieder raus. Ja, es liest sich nicht gut. Und dabei bin ich noch eine derjenigen, die noch „gut“ bei wegkommen. Denn mittlerweile weiß ich (seit dieser Schwangerschaft), dass diese Auswüchse der Schwangerschaftsübelkeit nicht normal sind und dass es nicht einfach so spätestens nach der 12. SSW verschwunden ist (das weiß ich schon seit meiner ersten Schwangerschaft vor 13 Jahren). Und es gibt Frauen, die kotzen bis in den Kreißsaal, müssen regelmäßig ins Krankenhaus um über Infusionen aufgepeppelt zu werden oder denken deshalb sogar über einen Abbruch nache. Ich kann es nachvollziehen. Aber niemand spricht darüber, manche Frauenärzte stellen noch nicht einmal die Diagnose. Ist das nicht traurig? Warum kann man nicht einfach sagen: Okay, es geht dir wirklich mies und es ist tatsächlich nicht normal. Das ist Hyperemesis und nicht bloß die normale Schwangerschaftsübelkeit. Warum muss eine Schwangerschaft nach außen hin immer toll, traumhaft, entspannt und einfach sein? Ich habe in jeder Schwangerschaft zusätzlich einen katastrophalen Hb, mein Blutdruck ist ebenfalls unterirdisch. Und seit meinem ersten FA-Besuch habe ich ein Beschäftigungsverbot. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Stress mir dadurch abgenommen wurde. Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum es mir jetzt schon  besser geht. Bei den Großen ging es mir bis zur 25. SSW zum Dauerkotzen. Heute bin ich bei 17+3. Ich kann tatsächlich wieder mehr machen: die Wäsche ist kein riesiger Berg mehr, ich kann z.T. wieder einkaufen gehen (manchmal läuft es nach dem Motto „Augen zu und durch“, in manche Läden kann ich aber einfach nicht reingehen, es ist trotzdem mit wahnsinnigem Stress verbunden und ich bin froh, wenn ich wieder zu Hause bin und erst dort über die Toilette muss), gehe spazieren und habe sogar schon wieder etwas genäht. Beim Thema Haus warten wir immer noch auf den Grundbucheintrag … das ist echt nervig, denn das neue Schuljahr beginnt dieses Mal schon Mitte August … bis dahin wäre ich gerne im Haus, damit meine Lütte nicht nach 4 Wochen die Schule wechseln muss.

Und nun zu guter letzt: wollt ihr wissen, ob wir es schon wissen? Oh ja, wir wissen es. So, wie es beim letzten Ultraschall am Donnerstag aussah, bekommen wir einen Jungen 🙂 Und ich habe schon leichte Panik: kann ich auch eine Jungsmama sein? Wie geht das? Ich lass mich einfach mal überraschen 😉 Auch diese Herausforderung werde ich meistern.

Bis bald,

eure Stephie

Pah … ich und Pläne

Hm, es ist wieder einmal sehr viel Zeit verstrichen und meine liebsten Menschen kennen auch alle Gründe warum.

Nun hab ich aber doch mal wieder etwas zu schreiben/erzählen. Viele Pläne wurden seit Anfang diesen Jahres gemacht und wir haben uns auf den Weg gemacht.

1. Ein fester Arbeitsvertrag ist etwas wirklich Gutes!

2. Durch diverse Umstände mussten wir unsere Hündin in einen längeren „Urlaub“ zu meiner Mutter schicken. Das Problem: eine Rückkehr in unsere winzige Wohnung war somit quasi ausgeschlossen. Und: meinem GroßKind sind deswegen wieder vermehrt die Haare ausgefallen 😦 Eine Lösung musste her: größere Wohnung oder ein Haus zur Miete. Mit zwei festen Gehältern auch nicht mehr so schwierig, oder?

3. Wir KAUFEN ein Haus! Verrückt, oder? Niemals im Leben wollten wir kaufen, viel zu bequem ist es, mitten in der Kleinstadt zu wohnen und den Vermieter bei Problemen anzurufen. Noch dazu ist fast alles bequem zu Fuß zu erreichen! Und nun kaufen wir ein Haus … 30 km von hier entfernt … mit knapp 1.300 qm Grundstück … und auch einem tollen Auslauf für die Hündin, wenn wir mal nicht da sind. Denn der Zaun vorm Haus ist … nun ja … für einen Labrador echt lächerlich. Die Wohnräume sind nicht wesentlich größer, dafür hab ich dann einen Waschkeller, einen Vorratsraum und später kommt ein Gäste-/Hobbyzimmer dazu.

Soweit unsere Pläne. Ihr erinnert euch doch bestimmt noch daran, wie es sich mit meinen Plänen verhält, oder? Wie war das? Irgendwas ist doch immer 🙊🙉🙈

4. Wir bekommen noch einmal Nachwuchs … ganz ungeplant, ganz verhütet und doch ist es da. Ich war zu der Zeit der Zellteilung definitiv nicht krank und hab nix weiter außer der Pille genommen. Aber ihr wisst, ein klitzekleines Risiko bleibt (0,2% war es, glaub ich). Erfahren habe ich es vor fast 4 Wochen. Das GroßKind hatte MD, ich dann auch, dachte ich. Im Gegensatz zu ihr wurde es bei mir nicht besser. Also Test gemacht. Der war eigentlich sofort positiv. Es war ein totaler Schock, weil meine ganze Welt (wieder einmal) ins Wanken geriet. Einen Tag später ging ich zu meiner Ärztin … ich war bereits bei 8+2/3. Und da mir dauerschlecht seitdem ist, hab ich auch gleich ein BV bekommen. Ich wollte keine Krankschreibung. Ich wollte dieses Gespräch mit meiner Chefin ganz schnell hinter mich bringen. Es war, ehrlich gesagt, das schlimmste Gespräch, welches ich je mit ihr hatte. Ich kann verstehen, dass sie nicht begeistert ist, aber ihre Reaktion fiel doch sehr unerwartet aus. Egal, im Büro hab ich auch gleich noch bescheid gegeben. Die Übelkeit plagt mich weiterhin mit mehrmaligen hängenden Besuchen über der Toilette. Mal sehen, wie lange es dieses Mal dauert.

Wenn es mein Zustand erlaubt, halte ich euch auf den Laufenden in den wichtigen Punkten 😉

Bis dann,

Eure Stephie (heute bei 11+4)

Probenähen, das 1.

Guten Morgen!

ACHTUNG: Dieser Post enthält Werbung und einen Link zum Ebook!

Wie ich ja im letzten Post bereits erwähnte, durfte ich (endlich!) bei einem Probenähen mithelfen. Die liebe Marie-Luise, die der kreative Kopf hinter dem Label „Piechen’S“  ist, hat mich nach einer ziemlich einfachen Bewerbung in ihr Probenähteam für den Rock „Pippa“ aufgenommen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gefreut hatte 😉 Endlich, endlich durfte ich mithelfen, an einem Schnitt zu feilen.

Aber was soll ich sagen? Ich musste gar nix feilen, denn der Rock saß bei meinem GroßKind ganz fantastisch. Allerdings habe ich aus Zeitgründen nur die ganz einfache Variante ohne Taschen oder Rüschen genäht. Verwendet habe ich einen festen Baumwollstoff, den ich mit einem kleinen blauen Band unten verziert habe. GroßKind war begeistert! Da auch gerade die Sommerferien hier begonnen hatten und sie mit ihrer Besten verabredet war, ging es mit dem Rock erst einmal zu einem kurzen Shooting vors Haus und dann („Mama, jetzt mach doch mal! Wir wollen los!“) ruckizucki ins Schwimmbad (dabei öffnete es seinen Pforten erst 45 min später und nein, so lang ist der Weg mit dem Rad nicht). Keine Zeit hat die Jugend von heute mehr, tsetse.

Wie ist das bei euch? Sind eure Kinder oder Pubertiere auch so ungeduldig, wenn sie was vorhaben, obwohl noch Zeit ist?

Ich mach mich jetzt wieder ans Lernen, damit ich alles schaffe und eventuell kann ich euch in zwei Wochen wieder ein tolles Teilchen aus meinem zweiten Probenähen zeigen.

Bevor ich es vergesse: „Pippa“ bekommt ihr noch bis zum 31.08.2017 kostenlos bei Makerist! Also schnappt euch das tolle Schnittmuster (natürlich auch mit einer wirklich sehr ausführlichen Anleitung und vielen Bildern) und legt los 🙂

https://www.makerist.de/users/piechens

Tadaa, hier kommen nun einige Bilder von meinem Schnell-schnell-Shooting 😉

Summertime

Hallöchen ihr Lieben!

Achtung: Dieser Beitrag enthält Werbung, aber ohne Links 😉

Da bin ich mal wieder 🙂

Nachdem ich mir beim letzten mal so richtig den Frust von der Seele geschrieben habe, geht es mir im Moment relativ gut. Wir waren mit Hund eine Woche im Urlaub. Es war so schön, wenn auch eben anders (zumal bei meinem Göttergatte leider auch beide Knie kaputt sind). Die Kinder hatten eine wunderbare Zeit mit Freunden vom anderen Ende der Nation und auch das Wetter war dieses Jahr ganz passabel.

Vor den Sommerferien hatte ich mich bei einem Probenähen beworben und wurde tatsächlich ausgewählt. Ihr werdet hier demnächst also einen kleinen Bericht dazu lesen 🙂 Es handelt sich hierbei um den tollen Rockschnitt „Pippa“ von Piechen’S.

Desweiteren bin ich Teil des Probenähens von MDO&B’s Design … hach, wie lange habe ich auf solche Gelegenheiten gewartet *freu* Lasst euch also überraschen 🙂

Dann ist (ziemlich spontan irgendwie) ein neues Küchen-Spielzeug bei uns eingezogen: eine Krups Prep & Cook. Schickes Ding, sag ich euch! Ausprobiert hab ich sie natürlich auch schon: gestern gab es zum Mittag selbstgemachte Hefeklöße mit Blaubeersoße … wirklich lecker! Allerdings muss ich gestehen, dass die Soße auf dem Herd entstanden ist. Dafür waren die Klöße echt fluffig.

So gar nix beim Kauf der Prep & Cook gedacht hab ich mir aber dann doch nicht: heute starte ich das „Projekt: Zuckerfrei“. Als Grundlage dient mir das gleichnamige Buch von Hannah Frey. Es klingt für mich sehr schlüssig, dass wir (vor allem ich) einfach zu viel (Industrie-)Zucker zu uns nehmen. Ja, ich liebe Eiscreme, ich liebe Schokolade, ich liebe furchtbar süße Desserts und Kuchen … und genau das ist mein Problem. Ich habe wirklich immer ein mittägliches Energietief, obwohl ich weiß, wie gute Ernährung geht. Manchmal benötigt man dann einfach mal ein Projekt, um den richtigen Weg tatsächlich einzuschlagen, oder? Und weil ich gerade auch in einer sehr intensiven Lernphase bin und tatsächlich viel Energie und wenig Kopfschmerzen brauche (ja, Kopfschmerzen sind bei mir wirklich so eine Sache, vor allem montags), wollte ich dieses Projekt noch vor der Prüfung beginnen. Ich kenne mich nämlich: immer wieder rausschieben kann ich echt super *g* Deswegen ging es heute auch schon gleich los. Zum Frühstück gab es die abgewandelte Form des Chia-Puddings mit Himbeeren … ich mag Schoko mit Obst nicht wirklich und aus Ermangelung von Mandelmilch und gemahlener Vanille gab es den Pudding mit Kuhmilch, ohne rohen Kakao und vielen Brombeeren (im Garten gibt es davon gerade mehr als von den Himbeeren). Da es zwei Portionen sein sollen, war ich erst etwas skeptisch beim Aufteilen auf zwei Gläser. Aber ich muss sagen, ich bin tatsächlich noch satt. Gegessen habe ich um 6:30 Uhr, also vor fast 2 Stunden. Normalerweise habe ich zum Frühstück zwei Toast mit Creme Caramel oder Marmelade gegessen. Ihr seht, ich bin eher der süße Frühstücks-Typ 😉

Bücher habe ich auch endlich mal wieder geschafft zu lesen. Mit dabei waren „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan, „Die Schattenschwester“ von Lucinda Riley, „Flawed – Wie perfekt willst du sein?“ und „Perfect – Willst du die perfekte Welt?“ von Cecelia Ahern, „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis, „Unorthodox“ von Deborah Feldman, „Die Glücksbäckerin“ von Sylvia Lott und die Trilogie „Die Verratenen“, „Die Verschworenen“ und „Die Vernichteten“ von Ursula Poznanski (welche mich wirklich sehr beeindruckt hat). Bei Gelegenheit, also nach der Prüfung, werde ich dazu bestimmt Rezensionen schreiben.

Jetzt stürze ich mich dann wieder in die Arbeit bzw. lerne weiter, solange niemand ins Büro kommt 😉

Habt alle einen schönen Start in die Woche!

Bis bald,

Eure Stephie